dinsdag 28 september 2010
Filosofische dauwdruppels uit Cassell's Magazine 1908
It is easier for most folk to follow the band than to face the music.
The younger the man, th more he thinks he knows about women.
The girl who wants to make a name for herself can seldom make a loaf of bread.
When a woman announces that she has nothing further to say , she manages to say it at great lengths.
Many a politician has boasted that all the leaders of his party are at his back, only to discover that they are there to kick him.
Fortune with card are more easily told than made.
A man is often a woman's toy, to be thrown aside when he is broke.
Fools are people who don't use our own particular brand of folly.
We can forgive beauty for being only skin deep if the girl has money.
It occasionally happens that a man marries in haste and spends his wife's money at leisure.
Many a man who is the architect of his own fortune gets no further than the plans and specifications.
Scientists claim that women need more sleep than men. If we could only convince our wives of the truth of this, maybe they would't wait up for us.
Deze (semi-)filosofische dauwdruppels zijn afkomstig uit een nummer van Cassell's Magazine, verschenen in de zomer van 1908 onder de titel Philosophic dew-drops.
maandag 16 augustus 2010
Uit de enorme schat aan Goethe's wijsheden (1)
Es kommt im Leben bloß auf's Tun an, das Genießen und Leiden findet sich von selbst.
Vergebens werden ungebundene Geister
Der Ernst, das Heilige, macht allein das Leben zur Ewigkeit.
Vergebens werden ungebundene GeisterNach der Vollendung reinerHöhe streben;
Wer Großes will, muß sich zusammenraffen.
Wer Großes will, muß sich zusammenraffen.
Ich habe glückliche Mensen kennen lernen, die es nur sind, weil sie g a n z sind; auch der Geringste, wenn er ganz ist, kann glücklich und in seiner Art vollkommen sein.
Wie kann man sich selbst kennen lernen? Durch Betrachten niemals, wohl aber durch Handeln. Versuche, deine Pflicht zu tun, und du weißt gleich, was an dir ist.
Es bleibt ewig wahr:
Sich zu beschränken, einen Gegenstand, wenige Gegenstände recht bedürfen, so auch recht lieben, an ihnen hängen, sie auf alle Seiten wenden, mit ihnen vereinigt werden, das macht den Dichter, den Künstler, — den Menschen.
Sich zu beschränken, einen Gegenstand, wenige Gegenstände recht bedürfen, so auch recht lieben, an ihnen hängen, sie auf alle Seiten wenden, mit ihnen vereinigt werden, das macht den Dichter, den Künstler, — den Menschen.
Zur Resignation gehört Charakter.
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Nog zeven van dergelijke wijsheden kunt u vinden op onze Duitse zustersite Kulturtempel in een bijdrage, eveneens van heden.
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Afbeelding: Goethe geportretteerd in 1826 door Julius Ludwig Sebbers (1804-1843).
zaterdag 7 augustus 2010
Das geflügelte Wort en nog zeven andere epigrammen van de befaamde romantische dichter Wilhelm Müller

Recht und Liebe.
Das Recht sagt: Jedem das Seine!
Die Liebe: Jedem das Deine!
Zeit und Mensch.
Was heißt das, über die Zeit zu klagen!
Wie jeder sie macht, so muß er sie tragen.
Die schwere Last.
Nichts ist dem Menschen so schwer zu tragen,
Als eine Lust von guten Tagen.
Lust und Leid.
Wenn du Gott wolltest Dank für jede Lust erst sagen,
Du fändest gar nicht Zeit, noch über Weh zu klagen.
Das geflügelte Wort.
Ist das Wort der Lipp' entflohen, du ergreifst es nimmermehr
Führt die Reu' auch mit vier Pferden augenblicklich hinterher.
Führt die Reu' auch mit vier Pferden augenblicklich hinterher.
Weltlust.
Die Lust der Welt ist Honigseim, um den wir wie die Fliegen schweben;
Noch keine hat daraus genippt, ihr blieb ein Stückchen Flügel kleben.
Noch keine hat daraus genippt, ihr blieb ein Stückchen Flügel kleben.
Atlas.
O Atlas, großer, starker Riese, wie wird des Himmels Last dir schwer!
Die Liebe trägt dieselbe Bürde und hüpft so selig hin und her.
Die Liebe trägt dieselbe Bürde und hüpft so selig hin und her.
Der erste Flecken.
Wenn du durch den Kot der Strae mußt mit neuen Schuhen gehn,
Wirst du trippelnd auf den Spitzen nach den blanksten Steinen sehn;
Hat sie erst beschmutzt ein Fleckchen, lernst du waten sicherlich:
Hüte, Kind, in deiner Seele vor dem ersten Flecken dich!
Hüte, Kind, in deiner Seele vor dem ersten Flecken dich!
Wilhelm Müller (1794-1827), Duits romantisch dichter, verwierf vermaardheid die, zij het thans vooral passief, in combinatie met de liederen van Franz Schubert (1797-1828) is blijven bestaan.
vrijdag 18 juni 2010
Markante uitspraken van Friedrich von Hardenberg
Der Dichter schließt, wie er den Zug beginnt. Wenn der Philosoph nur alles ordnet, alles stellt, so löst der Dichter alle Bande auf. Seine Worte sind nicht allgemeine Zeichen — Töne sind es — Zauberworte, die schöne Gruppen um sich her bewegen. Wie Kleider der Heiligen noch wunderbare Kräfte erhalten, so ist manches Wort durch irgendein herrliches Andenken geheiligt und fast allein schon ein Gedicht geworden. Dem Dichter ist die Sprache nie zu arm, aber immer zu allgemein. Er bedarf oft wiederkehrender, durch den Gebrauch absgespielter Worte. Seine Welt ist einfach wie sein Instrument — aber eben so unerschöpflich an Melodien.
Es gibt eine symptomatische und eine genetische Nachahmung. Die letzte ist allein lebendig. Sie setzt die innigste Vereinigung der Einbildungskraft und des Verstandes voraus. / Dieses Vermögen, eine fremde Individualität wahrhaft in sich zu erwecken — nicht bloß durch eine oberflächliche Nachahmung zu täuschen — ist noch gänzlich unbekannt und beruht auf einer höchst wunderbaren Penetration und geistigen Mimik. Der Künstler macht zu allem, was er sieht und was er sein will.
Die Poesie schaltet und waltet mit Schmerz und Kitzel, mit Lust und Unlust, Irrtum und Wahrheit, Gesundheit und Krankheit. Sie mischt alles zu ihrem großen Zwecke — der Erhebung des Menschen über sich selbst.
Der echte Dichter ist allwissend; er ist eine wirkliche Welt im kleinen.
Der erste Mensch ist der erste Geisterseher. Ihm erscheint alles als Geist. Was sind Kinder anders als erste Menschen? Der frische Blick des Kindes ist überschwenglicher als die Ahnung des entschiedensten Sehers.
Wer keine Gedichte machen kann, wird sie auch nur negativ beurteilen. Zur echten Kritik gehört die Fähigkeit, das zu kritisierende Produkt selbst hervorzubringen. Der Geschmack allein beurteilt nur negativ.
Alle geistige Berührung gleicht der Berührung eines Zauberstabes. Alles kann zum Zauberwerkzeug werden. Wem aber die Wirkungen einer solchen Berührung so fabelhaft, wem die Wirkungen eines Zauberspruchs so wunderbar vorkommen, der erinnere sich doch nur an die erste Berührung der Hand seiner Geliebten, an ihren ersten bedeutenden Blick, wo der Zauberstab der abgebrochene Lichtstrahl ist, an den ersten Kuß, an das erste Wort der Liebe, — und frage sich, ob der Bann und Zauber dieser Momente nicht auch fabelhaft und wundersam, unauflöslich und ewig ist?
Das lyrische Gedicht ist für Heroen, es macht Heroen. Das epische Gedicht für Menschen. Der Heros ist lyrisch, der Mensch episch, der Genius dramatisch. Der Mann lyrisch, die Frau episch, die Ehe dramatisch.
Die Welt ist Resultat eines unendlichen Einverständnisses, und unsere eigene innere Pluralität ist der Grund der Weltanschauung.
Man kann immer zugeben daß der Mensch einen vorwaltenden Hang zm Bösen hat — desto besser ist er von Natur, denn nur das Ungleichartige zieht sich an.
Uit: Vermischte Fragmente.
Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg — als dichter bekend onder de naam Novalis — werd op 2 mei 1772 geboren; hij overleed op 25 maart 1801.
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Zie tevens onze bijdrage op deze website, gedateerd 1 november 2008, waarin overigens nog weer wordt doorverwezen naar andere teksten op zustersites dan wel redactioneel aan deze website verbonden elektronische publicaties.
Voorts verwijzen we naar één van de Geistliche Lieder van deze auteur, welke heden is opgenomen op onze zustersite Tempel der Dichtkunst.
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Afbeelding: Signatuur van Friedrich von Hardenberg. Overgenomen uit Heinrich Kurz: Geschichte der deutschen Literatur; Dritter Band, Zweite Auflage, Verlag B.G. Teubner, Leipzig 1859.
Es gibt eine symptomatische und eine genetische Nachahmung. Die letzte ist allein lebendig. Sie setzt die innigste Vereinigung der Einbildungskraft und des Verstandes voraus. / Dieses Vermögen, eine fremde Individualität wahrhaft in sich zu erwecken — nicht bloß durch eine oberflächliche Nachahmung zu täuschen — ist noch gänzlich unbekannt und beruht auf einer höchst wunderbaren Penetration und geistigen Mimik. Der Künstler macht zu allem, was er sieht und was er sein will.
Die Poesie schaltet und waltet mit Schmerz und Kitzel, mit Lust und Unlust, Irrtum und Wahrheit, Gesundheit und Krankheit. Sie mischt alles zu ihrem großen Zwecke — der Erhebung des Menschen über sich selbst.
Der echte Dichter ist allwissend; er ist eine wirkliche Welt im kleinen.
Der erste Mensch ist der erste Geisterseher. Ihm erscheint alles als Geist. Was sind Kinder anders als erste Menschen? Der frische Blick des Kindes ist überschwenglicher als die Ahnung des entschiedensten Sehers.
Wer keine Gedichte machen kann, wird sie auch nur negativ beurteilen. Zur echten Kritik gehört die Fähigkeit, das zu kritisierende Produkt selbst hervorzubringen. Der Geschmack allein beurteilt nur negativ.
Alle geistige Berührung gleicht der Berührung eines Zauberstabes. Alles kann zum Zauberwerkzeug werden. Wem aber die Wirkungen einer solchen Berührung so fabelhaft, wem die Wirkungen eines Zauberspruchs so wunderbar vorkommen, der erinnere sich doch nur an die erste Berührung der Hand seiner Geliebten, an ihren ersten bedeutenden Blick, wo der Zauberstab der abgebrochene Lichtstrahl ist, an den ersten Kuß, an das erste Wort der Liebe, — und frage sich, ob der Bann und Zauber dieser Momente nicht auch fabelhaft und wundersam, unauflöslich und ewig ist?
Das lyrische Gedicht ist für Heroen, es macht Heroen. Das epische Gedicht für Menschen. Der Heros ist lyrisch, der Mensch episch, der Genius dramatisch. Der Mann lyrisch, die Frau episch, die Ehe dramatisch.
Die Welt ist Resultat eines unendlichen Einverständnisses, und unsere eigene innere Pluralität ist der Grund der Weltanschauung.
Man kann immer zugeben daß der Mensch einen vorwaltenden Hang zm Bösen hat — desto besser ist er von Natur, denn nur das Ungleichartige zieht sich an.
Uit: Vermischte Fragmente.
Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg — als dichter bekend onder de naam Novalis — werd op 2 mei 1772 geboren; hij overleed op 25 maart 1801.
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Zie tevens onze bijdrage op deze website, gedateerd 1 november 2008, waarin overigens nog weer wordt doorverwezen naar andere teksten op zustersites dan wel redactioneel aan deze website verbonden elektronische publicaties.
Voorts verwijzen we naar één van de Geistliche Lieder van deze auteur, welke heden is opgenomen op onze zustersite Tempel der Dichtkunst.
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Afbeelding: Signatuur van Friedrich von Hardenberg. Overgenomen uit Heinrich Kurz: Geschichte der deutschen Literatur; Dritter Band, Zweite Auflage, Verlag B.G. Teubner, Leipzig 1859.
vrijdag 5 maart 2010
Uit Pensées, Maximes et Réflexions van le comte de Ségur
Dans l'enfance tout le monde donne à nous; dans la jeunesse nous nous donnons aux autres; dans la vieillesse nous nous concentrons en nous-mêmes.
L'austérité de certains philosophes est la mère de beuacoup de folies.
L'âme malade est malheureuse comme le corps lorsqu'il est malsain: les passions sont les maladies de l'âme; sa santé, c'est la raison.
Celui qui craint tout croit tout.
Dans l'extrème danger, l'extrème audace est sagesse.
L'argent devient toujours rare dans un siècle où tout le monde en veut; tout se vend alors, la réputation, l 'esprit, l'amitié, l'amour.
L'adversité, qui abat les coeurs faibles, grandit les âmes fortes.
L'amour-propre, toujours maître des hommes, corrompt les forts par l'orgueuil et les faibles par la vanité.
La confiance se donne et ne se commande pas.
Souvent le courage, qui résiste avec fierté aux grands malheurs, cède aux contrariétés journalières, et succombe aux chagrins domestiques.
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Naschrift 11 oktober 2011:
Labels:
'Pensées,
Comte de Ségur,
maximes et réflexions'
woensdag 27 januari 2010
Friedrich Schlegel — Kritische Fragmente: Over de Witz
In de Kritische Fragmente, gepubliceerd in Lyceum der schönen Künste uit 1797 Heeft Friedrich (von) Schlegel (1772-1829) één en ander gezegd over het fenomeen Witz, dat echter verder gaat dan de grap, de mop, de bak, die wij daarmee heden ten dage verbinden, maar die een soort geestesgesteldheid en uitdrukkingsvaardigheid vertegenwoordigt.
Witz ist unbedingt geselliger Geist, oder fragmentarische Genialität.
Nichts ist verächtlicher als trauriger Witz.
Eineinziges analytisches Wort, auch zum Lobe, kann den vortrefflichen witzigen Einfall, dessen Flamme nun erst wärmen sollte, nachdem sie geglänzt hat, unmittelbar löschen.
An geselligem Witz und geselliger Fröhlichkeit sind weniger Bücher mit dem Roman Faustus zu vergleichen. Er ist der Champagner seiner Gattung.
Witz als Werkzeug der Rache ist so schändlich, wie Kunst als Mittel des Sinnenkitzels.
Witz ist logische Geselligkeit.
Chamforts Lieblingsgedanke, der Witz zei ein Ersatz der unmöglichen Glückseligkeit, gleichsam ein kleines Prozent, womitdie bankerotte Natur sich für die nicht honorierte Schuld deshöchsten Gutes abfinde; ist nicht viel glücklicher als der des Shaftesbury, Witz sei der Prüfstein der Wahrheit, oder als das gemeinere Vorurteil, sittliche Veredelung sei der höchste Zweck dder schönen Kunst. Witz ist weck an sich, wie de Tugend, die Liebe und de Kunst. Der genialische Mann fühlte, so scheint es, den unendlichen Wert des Witzes, und da die französische Philosophie nicht hinreicht, um dieses zu begreifen, so suchte er sein höchstes instinktmäßig mit dem, was nach dieser das Erste und Höchste ist, zu verknüpfen. Und als Maxime ist der Gedanke, der Weise müsse gegen das Schiksal immer en état d'épigramme sein, schön und echt zynisch.
Sinn fur Witz ohne Witz is doch schon das Abc der Liberalität.
Witz ist eine Explosion von gebundenem Geist.
Wlder Witz, oder Witz ohne Pointe, ist ein Privilegium der Poesie, was die prosa ihr ja lassen muß: denn nur durch die schárfste Richtung auf einen Punkt kann der einzelne Einfall eine Art von Ganzheit erhalten.
Die Römer wußten, daß der Witz ein profetisches Vermögen ist; sie nannten ihn Nase.
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Afbeelding: Friedrich von Schlegel, zoals deze staat afgebeeld in de bloemlezing Auswahl deutscher Gedichte, Kluge.
NB: Zie onze bijdrage Dichter, lezer en criticus — Enkelelosse notities van maandag 25 januari, op de zustersite Tempel der Letteren voor meer over Friedrich Schlegel
Witz ist unbedingt geselliger Geist, oder fragmentarische Genialität.Nichts ist verächtlicher als trauriger Witz.
Eineinziges analytisches Wort, auch zum Lobe, kann den vortrefflichen witzigen Einfall, dessen Flamme nun erst wärmen sollte, nachdem sie geglänzt hat, unmittelbar löschen.
An geselligem Witz und geselliger Fröhlichkeit sind weniger Bücher mit dem Roman Faustus zu vergleichen. Er ist der Champagner seiner Gattung.
Witz als Werkzeug der Rache ist so schändlich, wie Kunst als Mittel des Sinnenkitzels.
Witz ist logische Geselligkeit.
Chamforts Lieblingsgedanke, der Witz zei ein Ersatz der unmöglichen Glückseligkeit, gleichsam ein kleines Prozent, womitdie bankerotte Natur sich für die nicht honorierte Schuld deshöchsten Gutes abfinde; ist nicht viel glücklicher als der des Shaftesbury, Witz sei der Prüfstein der Wahrheit, oder als das gemeinere Vorurteil, sittliche Veredelung sei der höchste Zweck dder schönen Kunst. Witz ist weck an sich, wie de Tugend, die Liebe und de Kunst. Der genialische Mann fühlte, so scheint es, den unendlichen Wert des Witzes, und da die französische Philosophie nicht hinreicht, um dieses zu begreifen, so suchte er sein höchstes instinktmäßig mit dem, was nach dieser das Erste und Höchste ist, zu verknüpfen. Und als Maxime ist der Gedanke, der Weise müsse gegen das Schiksal immer en état d'épigramme sein, schön und echt zynisch.
Sinn fur Witz ohne Witz is doch schon das Abc der Liberalität.
Witz ist eine Explosion von gebundenem Geist.
Wlder Witz, oder Witz ohne Pointe, ist ein Privilegium der Poesie, was die prosa ihr ja lassen muß: denn nur durch die schárfste Richtung auf einen Punkt kann der einzelne Einfall eine Art von Ganzheit erhalten.
Die Römer wußten, daß der Witz ein profetisches Vermögen ist; sie nannten ihn Nase.
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Afbeelding: Friedrich von Schlegel, zoals deze staat afgebeeld in de bloemlezing Auswahl deutscher Gedichte, Kluge.
NB: Zie onze bijdrage Dichter, lezer en criticus — Enkelelosse notities van maandag 25 januari, op de zustersite Tempel der Letteren voor meer over Friedrich Schlegel
woensdag 12 augustus 2009
Hautpflege ist Seelenpflege: Carl Ludwig Schleichs Aforismen (2)
Nadenken over het menselijk bestaanDat de aforismen in de bundel van Carl Ludwig Schleich in het hoofdstuk over het leven en de beleving daarvan niet in de laatste plaats medische aspecten bevatten — welke onder meer het verlengen van het leven als thema hebben en aspecten van menselijk gedrag die een voortijdig einde van het aardse bestaan zouden kunnen retarderen — is niet verwonderlijk, gezien zijn functioneren als medicus die vooruitkeek en daaraan consequenties heeft verbonden, niet alleen binnen zijn vakgebied, maar die het menselijk bestaan in een ruimere context heeft ervaren en dienovereenkomstig zijn ondermaanse bestaan heeft ingedeeld.
In de tijd dat hij, na zijn eindexamen aan het Katharinen-Gymnasium te Strahlsund had gedaan, was hij eerst in Zürich gaan studeren, waar hij bevriend raakte met de dichter Gottfried Keller, waardoor ongetwijfeld een verder uitdiepen van de literaire belangstelling van de jonge medisch student werd gerealiseerd.
Bovendien behoorde Schleich tot de categorie medici zonder oogkleppen die nuttige tips gaven om de weg naar de apotheek zo veel mogelijk overbodig te maken. In die zin zag hij, goed een eeuw geleden reeds een alternatief voor het onleesbaar pennen op vel uit het receptenblok. Maar goed, daar was het verstandige deel van de witjassen in Duitsland een eeuw geleden al van doordrongen.
Das Leben — Ein Erleben
Unser Leben ist ein Erleben. Es ist so lang als es Erlebnisse in sich schließt.
Es ist vielleicht wichtiger, das Leben zu vertiefen, als es zu verlängern und auszudehnen.
Es gibt Methoden, diese Gesäßmuskeln zu stählen. Es gibt mikroskopische Turnübungen; die Überdehnung dieser mikroskopischen Muskeln zu verhüten, das ist der Inhalt jeder Lehre zur Erhaltung des Lebens.
Wir werden dauernd von neuem erzeugt:
Durch die Saatkörner der Nahrung.
Die meisten Menschen die früh alt werden, sind es immer gewesen.
Es gibt greisenhafte Kinder, wie es Kinderseelen bei alten Leuten gibt.
Es gibt greisenhafte Kinder, wie es Kinderseelen bei alten Leuten gibt.
Von der Haut aus kann man die Seele stählen.
Hautpflege ist Seelenpflege.
Ich kenne nur ein Mittel, der Willenskraft auf physischen Wege zu Hilfe zu kommen: die kalte Dusche. Jeden Morgen von der Wiege bis zur Bahre eine Dusche, ist ein Luftbad und eine Sohlenreiniging.
Der Weg zum Badezimmer ist näher als der zum Apotheker.
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Afbeelding: Carl Ludwig Schleich in de tijd van zijn medisch assistentschap te Greifswald, 1880.
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